Luftdichtheitsmessung bei Gebäuden
nach DIN EN 13829
Mit der Luftdichtheitsmessung prüfen wir schnell und kostengünstig die Qualität der Gebäudehülle. Das gebräuchlichste Verfahren ist die Differenzdruckmessung (Blower-Door-Test).
Dabei wird mit einem Ventilator im Messgerät ein Unterdruck von 50 Pascal erzeugt. Die abgesaugte Luftmenge wird gemessen und daraus die Luftwechselrate (n50) ermittelt.
Die Messung erfolgt mit einem Blowtest-Messgerät.
Messverfahren nach DIN EN 13829
Die Norm DIN EN 13829 beschreibt zwei Messverfahren:
- Prüfung des Gebäudes im Nutzungszustand
Die Gebäudehülle entspricht dem Zustand, in dem Heizungs- und Lüftungsanlagen genutzt werden. - Prüfung der Gebäudehülle
Die Messung erfolgt nach Fertigstellung der luftdichten Ebene. Bautechnisch bedingte Öffnungen werden für die Messung fachgerecht abgedichtet.
Die erste Messung kann und sollte bereits nach Fertigstellung der luftdichten Rohbauhülle erfolgen, um festgestellte Mängel frühzeitig, schnell und kostengünstig beheben zu können.
Die abschließende Messung dient gleichzeitig als Normnachweis. Dabei wird die Qualität der Gebäudehülle im Nutzungszustand protokolliert und ein Luftdichtheitszertifikat erstellt.

Normen & anerkannte Technik
Bereits seit 1996 gilt die DIN 4108-7. Mitte 1998 wurde die Blower-Door-Messung als „anerkannte Regel der Technik“ im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Ihre Vorteile
- Schnelle Messung durch flexible Handhabung
- Problemloser Einbau in nahezu jede Gebäudeöffnung
- Computergestützte Auswertung der Messdaten
- Erstellung eines Luftdichtheitszertifikats
- Senkung der Heizkosten
- Verbesserter Wohnkomfort
- Optimierter Schallschutz
- Vermeidung von Bauschäden

Messgerät Blowtest 3000
Zur Bestimmung der Luftdichtheit von Gebäuden nach DIN EN 13829.